Die wahre Geschichte der Familie Saurwein/Savini
Vom kaiserlichen Hof zum verlorenen Erbe.
Diese Chronik verbindet den Glanz der österreichischen Renaissance mit den tiefen Spuren der jüngeren Zeitgeschichte im Tiroler Inntal. Es ist eine Geschichte von Talent, kaiserlicher Treue, Herkunft, Verantwortung und einem bis heute schmerzhaften Familiengedenken.
Zusatz zur Namenslinie: Der heutige Name Savini steht in dieser Chronik in Verbindung mit der Familienlinie Saurwein/Sauerwein. Die Namensänderung erfolgte später aus persönlichen Namens- und Schreibgründen noch während der Selbstständigkeit.
Der Aufstieg im Glanz des Kaisers
Alles begann im späten 15. Jahrhundert in Mühlau bei Innsbruck. Marx Treitzsaurwein von Ehrentreitz, Sohn eines meisterhaften Harnischmachers und einer Mutter aus dem angesehenen Geschlecht der Saurwein, stieg durch seinen scharfen Verstand zum engen Vertrauten und Geheimschreiber von Kaiser Maximilian I. auf.
Er war der literarische Kopf hinter den Prachtwerken des Kaisers, allen voran dem berühmten „Weißkunig“.
Der kaiserliche Wappenbrief
Knapp drei Generationen später, am 15. August 1593, würdigte Kaiser Rudolf II. das Ansehen der Familie und verlieh Leonhard Sauerwein einen verbesserten kaiserlichen Wappenbrief.
Das Wappen zeigt bis heute einen mächtigen Greifen, der eine Weinrebe mit weißer Traube hält – ein starkes Zeichen für Verwurzelung, Herkunft und Erinnerung im Inntal.
Das Erbe von Neu-Rum
Über Jahrhunderte hinweg gestaltete die Familie Saurwein/Savini die Region um Mühlau, Arzl und Rum mit. Die sogenannten Rumer Felder, auf denen heute das Industriegebiet von Neu-Rum steht, waren einst Teil dieses Familienbesitzes.
Mit dem Wandel der Zeit wurden aus landwirtschaftlichen Flächen später wertvolle Flächen der regionalen Entwicklung.
Das Treuhand-Drama
Das dunkelste Kapitel begann in der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Um wertvolle landwirtschaftliche Flächen vor Zugriff und Zwang zu schützen, soll der Grund formell in treuhändige Obhut der katholischen Kirche gegeben worden sein – im Vertrauen auf eine spätere Rückabwicklung.
Doch nach dem Krieg erfüllte sich diese Hoffnung nicht. Das Land blieb außerhalb der Familie. Aus den einstigen Wiesen wurde wertvolles Bauland, das nie wieder in die Hände der Familie zurückkehrte.
Hinweis: Diese Darstellung versteht sich als familiäre Chronik, Erinnerung und historische Einordnung. Sie dient der Bewahrung von Herkunft, Verantwortung und regionalem Bewusstsein.
Historische Erklärung zum Stiftsbrief der Familie Saurwein/Savini
Ein wichtiges Schriftstück aus dem Jahr 1938 zur Erinnerung, Dokumentation und Einordnung der Familiengeschichte Saurwein/Savini.
Dieser Abschnitt gehört zur Familienchronik Saurwein/Savini. Er verbindet die historische Linie Saurwein/Sauerwein mit dem heutigen Namen Savini und hält den Hinweis fest, dass die Namensänderung aus persönlichen Namens- und Schreibgründen noch während der Selbstständigkeit erfolgte.
Transkription in heutiger Lesbarkeit
Ich, gefertigter Franz Resch, Buchhalter in Ruhestand, und in den Jahren 1893 bis 1895 Pächter des Sauerwein’schen Gasthauses, jetzt Altwirt in Rum, bestätige hiermit nach bestem Können und Wissen und ohne jedwede Beeinflussung der Martin Sauerwein’schen Nachkommen, dass die mir von denselben vorgelegte Stiftsbrief-Abschrift nicht mit dem von mir seinerzeit gelesenen Original-Stiftsbrief übereinstimmt.
Dieser Original-Stiftsbrief wurde mir seinerzeit vom Vater des jetzt lebenden Franz Sauerwein, Rompe und Ferdinand Sauerwein zur Einsicht gegeben und lautete an einer Stelle:
Ich habe dieses mein Wissen schon vor etwa 15 Jahren dem obgenannten Herrn Franz Sauerwein, Bundesbahn-Beamten, mitgeteilt und war erstaunt, dass dieser Passus in der Stiftsbriefabschrift nicht mehr aufscheint.
Ich bin 1864 geboren, habe keine Ursache, meine seinerzeit gegebene Aussage abzuändern, und würde es mich als alten Menschen freuen, wenn das alte Sprichwort „Recht muss Recht bleiben“ in dieser Angelegenheit wieder zur Geltung kommen würde.
Mitterndorf, 11. Juli 1938
Franz Resch, eigenhändig
Amtlicher Beglaubigungsvermerk mit Siegel und Legalisator Johann Baur in Matrei.
Bedeutung für die Chronik
Die Erklärung hält fest, dass ein Zeuge den ursprünglichen Inhalt eines Stiftsbriefes anders in Erinnerung hatte als die später vorgelegte Abschrift. Besonders wichtig ist der Hinweis auf eine Rückfallklausel zugunsten der gesetzlichen Nachkommen des Martin Sauerwein.
Einordnung
Diese Darstellung dient der familiären Erinnerung, historischen Dokumentation und weiteren Prüfung. Sie macht sichtbar, warum alte Schriftstücke, Zeugenaussagen und beglaubigte Erklärungen für Herkunft, Verantwortung und Familiengeschichte bedeutsam sein können.
Hinweis: Dieser Abschnitt ist eine historische Wiedergabe und Einordnung im Rahmen der Familienchronik. Eine rechtliche Bewertung ersetzt er nicht.
Forschungs- und Bildungsverein für WohnKultur & LebensRaum.
Wohn(T)Raum ist ein gemeinwohlorientierter Forschungs- und Bildungsverein. Im Mittelpunkt stehen Bildung, Orientierung, Dokumentation, Hilfe zur Selbsthilfe, regionale Entwicklung und der Zusammenhalt von Menschen, Familien, Gemeinden, Vereinen und Regionen.
Wohn(T)Raum versteht sich als Raum für gemeinsames Zusammenwirken. Menschen bringen Erfahrung, Wissen, Zeit, Aufmerksamkeit, Ideen und freiwillige Unterstützung ein, damit WohnKultur, LebensRaum und regionale Verbundenheit wachsen können.
Wohn(T)Raum Boxen
Die Wohn(T)Raum Boxen stehen für unterschiedliche Formen freiwilliger Unterstützung im Rahmen des Vereinszwecks.
Sie verbinden regionale Verbundenheit, bewusste Mitwirkung und nachhaltige Impulse für Menschen und Gemeinschaften.
Freiwillige Förderbeiträge sind per Banküberweisung oder als Barbeitrag möglich. Sie unterstützen die Forschungs-, Bildungs- und Gemeinschaftsprojekte von Wohn(T)Raum.
Bildung, Orientierung und Hilfe zur Selbsthilfe
Wohn(T)Raum versteht den Verein als gemeinsames Bildungs-, Orientierungs- und Dokumentationsfeld. Menschen bringen Erfahrung, Zeit, Wissen, Ideen oder freiwillige Unterstützung ein.
WohnKultur & LebensRaum
Orientierung und Bewusstseinsbildung rund um WohnKultur, LebensRaum, Alltagssicherheit, Familien, Gemeinden und regionale Lebensqualität.
Bildung & Dokumentation
Der Verein sammelt Erfahrungen, dokumentiert Herausforderungen und entwickelt Wissen, das Menschen, Familien, Vereinen und Gemeinden dienen kann.
Gemeinschaft & Zusammenhalt
Der Verein stärkt Menschen, Familien und Gemeinden durch Gespräch, Orientierung, Vernetzung, freiwillige Mitwirkung und Hilfe zur Selbsthilfe.
Vereinsrahmen: Wohn(T)Raum bleibt im Rahmen von Bildung, Orientierung, Dokumentation, freiwilliger Mitwirkung, regionaler Verbundenheit und Hilfe zur Selbsthilfe.
Forschung, Bildung und Dokumentation
Wohn(T)Raum hält vereinsinterne Erfahrungen, Bildungsfragen, Beobachtungen, freiwillige Mitwirkung und Ergebnisse nachvollziehbar fest. Ziel ist Wissen, das Menschen, Familien, Gemeinden, Vereinen und regionalen Initiativen dienen kann.
Vereinsakte
Vereinsinterne Vorhaben werden nachvollziehbar dokumentiert, damit Zweck, Ablauf, Erkenntnisse und Entwicklung sichtbar bleiben.
Bildungsfrage
Vor Beginn wird festgehalten, welche Erkenntnis für WohnKultur, LebensRaum, Hilfe zur Selbsthilfe oder regionale Entwicklung gewonnen werden soll.
Gemeinwohlnutzen
Die Ergebnisse sollen für Menschen, Gemeinden, Vereine, Regionen und die Gemeinschaft nutzbar und verständlich werden.
Vereinslinie: Jedes Anliegen wird im Sinn des Vereinszwecks, der vorhandenen Möglichkeiten, der freiwilligen Mitwirkung und der dokumentierten Bildungsfrage betrachtet.
Wohn(T)Raum Boxen
Die Wohn(T)Raum Boxen stehen für freiwillige Förderbeiträge von 50 €, 100 € oder 150 €. Sie unterstützen die Sichtbarkeit und Weiterentwicklung gemeinsamer Vereinsprojekte.
Die Beiträge dienen der Förderung des Vereinszwecks von Wohn(T)Raum: Forschung, Bildung, Dokumentation, WohnKultur, LebensRaum, Hilfe zur Selbsthilfe, regionale Verbundenheit, Gemeinschaft und Bewusstseinsbildung.
Die Zusammenstellung richtet sich nach den vorhandenen Möglichkeiten, dem Vereinszweck und dem jeweiligen Gemeinschaftsprojekt.
Kleine Wohn(T)Raum Box
Eine kleine Unterstützungsstufe für bewusste Menschen, die regionale Impulse und das Zusammenwirken von Wohn(T)Raum stärken möchten.
Mittlere Wohn(T)Raum Box
Eine mittlere Unterstützungsstufe für mehr Vielfalt, mehr Sichtbarkeit und eine stärkere Verbindung zwischen Menschen, Partnern, Regionen und Verein.
Große Wohn(T)Raum Box
Eine große Unterstützungsstufe für Menschen, die WohnKultur, LebensRaum, regionale Verbundenheit und Vereinsentwicklung besonders fördern möchten.
Partnerkreis für die europäische Wohn(T)Raum-Region
Wohn(T)Raum möchte Menschen, regionale Wegbegleiter und Initiativen in einem gemeinwohlorientierten Vereinsrahmen verbinden.
Im Mittelpunkt stehen regionale Verbundenheit, nachhaltige Impulse, Sichtbarkeit, Bildung, Erfahrungsaustausch, Bewusstseinsbildung und gemeinsames Lernen.
Was Mitwirkende einbringen können
- regionale Impulse und Erfahrungen
- bewusste Materialien, Ideen und LebensRaum-Bezüge
- Wissen aus Natur, Wohlbefinden, Wohnen, Garten, Ernährung oder Kultur
- Beiträge für Bildung, Dokumentation und gemeinsames Zusammenwirken
Gemeinsame Sichtbarkeit
Der Kreis der Mitwirkenden macht Menschen und Regionen sichtbar, die WohnKultur, LebensRaum, Bewusstsein, Gemeinschaft und regionale Verbundenheit stärken möchten.
Anliegen mitteilen
Menschen, Familien, Gemeinden oder Einrichtungen können Wohn(T)Raum ein Anliegen mitteilen. Dieses Anliegen wird im Rahmen des Vereinszwecks betrachtet: Bildung, Orientierung, Dokumentation, Hilfe zur Selbsthilfe, regionale Verbundenheit und freiwilliges Zusammenwirken.
Was erfasst werden kann
- Ausgangslage und LebensRaum-Bezug
- Bildungsfrage und Dokumentationsinteresse
- mögliche freiwillige Mitwirkung
- regionale oder gemeinschaftliche Bedeutung
Was daraus entstehen kann
- Orientierung im Vereinsrahmen
- Dokumentation von Erfahrungen
- Wissensaustausch und Bewusstseinsbildung
- gemeinsames Zusammenwirken nach Möglichkeit
Freiwillige Unterstützung
Der Verein wird durch freiwillige Unterstützung, Sachbeiträge, Mitwirkung, Zeit, Wissen, Ideen und praktische Hilfe im Rahmen des Vereinszwecks getragen.
Die Wohn(T)Raum Boxen stehen für freiwillige Förderbeiträge von 50 €, 100 € oder 150 €. Jeder Beitrag unterstützt Bildung, Orientierung, Dokumentation, WohnKultur, LebensRaum, regionale Entwicklung und den Zusammenhalt in der Gemeinschaft.
Beitragsinformationen
Empfänger: Wahr Wohn(T)raum - Forschungs- und Bildu
IBAN: AT84 2032 0321 0061 9663
BIC: ASPAT2LXXX
Bank: Sparkasse
Kontakt: info@institut-wohntraum-lebensraum.at
Telefon: +43 650 25 60 515
Hinweis: Freiwillige Unterstützung dient dem Vereinszweck, der Bildung, der Dokumentation, der regionalen Verbundenheit und der Weiterentwicklung von Wohn(T)Raum.
